August Macke

(Meschede 1887 - 1914 Perthes lès Hurlus)
August Macke wird am 3. Januar 1887 als Sohn des Ingenieurs August Friedrich Macke und dessen Frau Maria Florentine in Meschede im Hochsauerland geboren. Während sich sein Werk unter dem Einfluss verschiedener Kunstströmungen rasch wandelt, zählt der deutsche Maler zu den bedeutendsten Vertretern des Expressionismus. Er entwickelt schließlich einen eigenen Stil, der sich durch die Wirkung des Lichtes und die Verwendung leuchtender, harmonierender Farben auszeichnet. Im Alter von 27 Jahren fällt August Macke am 26. September 1914 im Gefecht südlich von Perthes-lès-Hurlus in der Champagne.
Macke studiert von 1904-1906 an der Königlichen Kunstakademie Düsseldorfer und parallel an der dortigen Kunstgewerbeschule. Während des Studiums entwirft er Bühnenbilder und Kostüme für das Düsseldorfer Schauspielhaus. Im Jahr 1907 reist Macke zum ersten Mal nach Paris und setzt sich dort mit dem französischen Impressionismus auseinander. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland besucht er bis 1908 die Malschule von Lovis Corinth in Berlin. Ein Jahr später heiratet er Elisabeth Gerhardt und zieht mit ihr an den Tegernsee. Nach der Rückkehr von einer erneuten Paris-Reise schlägt sich der Einfluss der "Fauves" ("Die Wilden") in einem großzügigen Bildaufbau mit klar nebeneinandergesetzten Formen und intensiven Farben nieder. Es beginnt eine langjährige Freundschaft mit Franz Marc, mit dem er eine umfangreiche Korrespondenz über Fragen der Kunst führt. 1909 nimmt Macke an der Zweiten Ausstellung der von Wassily Kandinsky geleiteten "Neuen Münchener Künstlervereinigung" teil. Nach der Übersiedlung von Tegernsee nach Bonn ist Macke 1911 auf der Ersten Ausstellung des "Blauen Reiter" in der Münchner Galerie Thannhauser mit drei Arbeiten vertreten. 1912 beteiligt er sich mit den Texten "Die Masken" und einer Reproduktion seines Bildes "Sturm" am Almanach des "Blauen Reiter". Durch eine Reise nach Paris mit Franz Marc lernt Macke Robert Delaunay kennen, dessen Bekanntschaft zur Übernahme futuristischer und kubistischer Elemente in seine Werke führt. In Abkehr von der künstlerischen Richtung des "Blauen Reiter" entstehen Schaustellermotive und Straßenszenen. Macke nimmt anschließend an der "Sonderbundausstellung" in Köln teil. 1913 beteiligt sich Macke am "Ersten Deutschen Herbstsalon" von Herwarth Walden (1878-1941) in Berlin und organisiert die Ausstellung "Rheinischer Expressionisten" in Bonn. In Hilterfingen am Thuner See (Schweiz) entstehen Bilder von Figurengruppen in der Landschaft. Sie gehören zu Mackes Hauptwerken und vereinen die Einflüsse vieler Künstler in einem eigenen Stil.

Werke des Künstlers

Ausstellungen

Munich Highlights 2016
26. - 30. Oktober 2016