Max Peiffer-Watenphul

(Weferingen 1896 - 1976 Rom)
Der deutsche Maler Max Peiffer-Watenphul wird am 1. September 1896 in Weferlingen als Sohn eines Apothekers geboren. Nach Verleihung des Rom-Preises im Jahr 1931 entsteht seine Leidenschaft für Italien und so trägt es ihn während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn immer wieder auf Reisen durch ganz Italien, wo zahlreiche Landschafts- und Stadtansichten entstehen. Peiffer-Watenphul stirbt am 13. Juli 1976 in Rom.
Peiffer-Watenphul studiert zunächst auf Wunsch der Eltern Medizin, wechselt jedoch nach kurzem zum Jurastudium in Straßburg, Frankfurt am Main und München. Während seines Studiums entdeckt er seine Leidenschaft für Malerei durch die Werke von Paul Klee, den er später auch persönlich kennen lernt. Er schließt sein Jurastudium zwar ab, entschließt sich jedoch der künstlerischen Laufbahn zu folgen und studiert ab 1919 am Weimarer Bauhaus bei Walter Gropius. In dieser Zeit knüpft er zahlreiche Freundschaften mit Künstlern wie Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky, Otto Dix und Max Ernst. Durch einen Vertrag mit dem Galeristen Alfred Flechtheim, kann Peiffer-Watenphul finanziell unabhängig Kunst schaffen. Von 1927 bis 1930 übernimmt er eine Stelle als Lehrer für allgemeinen künstlerischen Entwurf an der Folkwangschule in Essen, wo er sein Interesse für Fotografie vertiefen kann. In den Jahren 1930er Jahren verbringt er mehrmals Zeit Italien, bevor er aus finanziellen Gründe 1941 die Leitung der Malerei- und Zeichenklasse an der Fachschule für textile Flächenkunst in Krefeld übernimmt. Nach der Zerstörung seiner Ateliers in Krefeld reist er nach Österreich und unterrichtet bis 1946 an der Salzburger Kunstgewerbeschule. Da ihm als Deutscher keine Aufenthaltsgenehmigung in Österreich erteilt wird, flüchtet er nach Venedig, wo er 1948 an der Biennale teilnimmt und 1949 seine erste Einzelausstellung nach dem Krieg veranstalten. Nach Rückerlangung eines Reisepasses im Jahr 1951 wird ihm von der Stadt Salzburg ein Atelier dort zur Verfügung gestellt. 1952 wird er Mitglied des Deutschen Künstlerbunds. Nachdem dem Erwerb eines kleinen Ateliers übersiedelt er im Herbst 1958 nach Rom. 1969 wird Peiffer-Watenphul das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zwei Jahre nach seinem Tod findet im Jahr 1972 eine erste Retrospektive in der Kunsthalle in Darmstadt statt.

Werke des Künstlers

Ausstellungen

ART&ANTIQUE Ostern 2017
8. - 17. April 2017