TEFAF Maastricht 2020

Paper Section - Stand Nummer 722

5. - 15. März 2020
MECC Maastricht
Forum 100 | 6229 GV Maastricht
Öffnungszeiten
Täglich, 11 - 19 Uhr, Sonntag 15.3. 11 - 18 Uhr
TEFAF Maastricht 2020
Die TEFAF Maastricht bietet alljährlich ein Schaufenster für die bedeutendsten internationalen Galerien und Kunsthändler und zeigt Exponate aus über 7.000 Jahren Kunstgeschichte. Die Messe ist der wichtigste und exklusivste Treffpunkt für Kuratoren und Experten, namhafte Privatsammler und renommierte Fachhändler. Jahr für Jahr werden hier außergewöhnliche Highlights des Kunstmarkts präsentiert, die zuvor von einer Expertenjury bedingungslos auf Qualität, Authentizität, Provenienz und Zustand geprüft wurden. Das Interesse an Kunst der Klassischen Moderne ist am Markt seit Jahren ungebrochen, gezeigt werden von W&K – Wienerroither & Kohlbacher auf der TEFAF Maastricht 2020 herausragende Arbeiten von Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Diese werden in Bezug zu internationalen Positionen wie Ernst Ludwig Kirchner gesetzt und mit nachfolgenden österreichischen Künstlergenerationen kontextualisiert.

It’s a matter of body
Die Vermittlung bedeutender österreichischen Kunst des 20. Jahrhundert ist in der Galerietätigkeit von W&K – Wienerroither & Kohlbacher ein großes Anliegen, da diese Strömung international eine Vorreiterrolle einnimmt. Auf der diesjährigen Messe werden hochkarätige Werke dieser psychoanalytisch-körperzentrierten Kunst präsentiert. Die Pionierleistungen der Künstler des Wien um 1900, allen voran Egon Schiele und Gustav Klimt, beeinflussten vor allem den Wiener Aktionismus stark und prägen darüber hinaus das österreichische Kunstgeschehen bis heute. Die intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und den verschiedenen Dimensionen der physischen und psychischen Erfahrung bleibt in anderen Ländern unerreicht. Unbeeindruckt von den repressiven Konventionen im kaiserlichen Wien untersuchten die Künstler des Fin de Siècle die zentralen Elemente des Lebens wie Geburt und Tod und das weite Spektrum sexuellen Verlangens. Eine künstlerische Herangehensweise und Fragestellung die in der Nachkriegszeit wieder aufgegriffen und weiterentwickelt wurde, beispielsweise in den Arbeiten von Günter Brus und Otto Muehl. Die Schau wird mit körperspezifischen Arbeiten von Franz West und zeitgenössischen Positionen wie Elke Silvia Krystufek ergänzt.